Je suis Charlie

Was darf Satire und wie geht eine Gesellschaft damit um, wenn es nichts mehr zu lachen gibt?

Der Ausspruch «Je suis Charlie» wurde 2015 zum geflügelten Wort der Solidarisierung, nachdem im Januar radikal-islamische Extremisten fünf Anschläge in Paris und der Region Ile-de-France verübten. Insbesondere der Überfall auf die französische Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo geriet damals in die Schlagzeilen - elf Redakteure des Magazins wurden von den Angreifern getötet. Dieser Attacke folgten weitere, unter anderem auf ein jüdisches Geschäft - insgesamt starben 20 Menschen.

Das Vater-Sohn-Gespann Daniel Leconte und Emmanuel Leconte rekonstruiert in seiner Dokumentation «Je suis Charlie» (Originaltitel: «L'humour à mort») den Ablauf des Anschlages, aber hinterfragt gleichermassen, was Satire darf und was nicht. Ausserdem beschäftigten sich die Filmemacher mit den Auswirkungen, die dieser schwarze Januar-Tag auf die französische Gesellschaft hat.

Je suis Charlie

von Emmanuel Leconte, Daniel Leconte

Dokumentarfilm
Frankreich 2015, 90 Min.
Altersfreigabe: 14/12 J
Startdatum: 07.01.2016

Riffraff